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Leistungsspektrum diagnostische
Radiologie, Computertomographie
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Kardio-CT (MSCT)
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n
CT-Angiographie
»
n
Bronchial-Ca Screening mit
Niedrigdosis-CT
»
Allgemeine Vorbereitung
n
TSH basal bei V.a.
Struma
n
Kreatinin- Wert
bei Niereninsuffizienz.
n
CAVE Metformin
mind. 1 Tag vor und 2 Tage noch nach Jod-KM-gabe absetzen.
n
nüchtern
Allgemeine Informationen
Zur
Durchführung von Computertomographien steht ein
Mehrzeilengerät der modernsten Generation zur Verfügung.
Damit sind hochauflösende Schichtaufnahmen des Körpers von
bis zu 0,75 mm möglich. Aufgrund einer speziellen
Technik (Algorithmus) wird die Strahlendosis der
Röntgenstrahlen dem jeweiligen Körperabschnitt angepasst und
so die Dosis für den Patienten so niedrig wie möglich
gehalten.
Genauso
sind Untersuchungen großer Körperregionen (Becken und Beine)
zur Darstellung der Gefäße (Angiographie) in wenigen
Sekunden möglich. Darüber hinaus können die Herzkranzgefässe
nach Gabe eines Kontrastmittels über die Armvene im Hinblick
auf Gefäßverengungen beurteilt werden (CT-Koronarangiographie). Mit
aufwendigen Berechnungen gelingt die Darstellung der
Innenseite von Hohlorganen wie Lungenäste oder
Dickdarmstrukturen (virtuelle Bronchoskopie, virtuelle
Koloskopie).
Sollten
Sie Fragen zu speziellen Untersuchungen haben, stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung.

Kardio-CT (MSCT)
Leitfrage
„Hat mein Patient eine bekannte schwere KHK, bzw. erwarte ich
eine stenosierende, revaskularisationsbedürftige KHK, weil ischämische EKG-Veränderungen oder ein
abnormaler Stress-Test vorliegen?“
JA
à
Koronarangiographie
NEIN
à
Mehrzeilen-CT
Bei der
Indikation zur MSCT die sog. „Klasse II“-Indikationen
(Datenlage zur Notwendigkeit einer invasiven
Koronarangiographie unsicher oder Expertenmeinung geteilt)
der ACC/AHA Taskforce on Practice Guidelines für die
Entscheidung zu Grunde legen: Zusätzlich: mögliche
Indikationen zur initialen Koronarkalkbestimmung mit
nachfolgender Koronarangiographie.
Indikation
n
Koronarkalkquantifizierung (wenn unter 100 Agastston-score,
dann Wahrscheinlichkeit für
n
relevante Stenose
< 5% (Ausnahme: Raucher < 50 Jahre).
n
Niedrige bis
mittlere Prä-Test-Wahrscheinlichkeit (atyp. Beschwerden)
n
Asymptomatischer
Bypassverschluss.
Ziel
Nichtinvasiver Ausschluss relevanter Koronarstenosen mit dem
Ziel, eine Koronarangiographie zu vermeiden.
Kontraindikationen MSCT
n
Vorhofflimmern
n
Jod-Kontrastmittelunverträglichkeit
n
Atemanhaltezeit <
20 sec
Wenig
sinnvoll, wenn
n
Agatston-score
zwischen 300-1000
n
Gezielte Frage
nach Instent-Restenose
Quelle:
Möhlenkamp S, Herz 28 (2003), 106-118
Achenbach S, Herz 28 (2003), 119-125
Becker CR, Herz 28 (2003), 32-35

CT-Angiographie
Carotis
Indikation: Stenose
Wenn Kontraindikationen für MR-Angio vorliegen.
Nierenarterien
Indikation: Stenose.
Besser als MR-Angio, da schneller und weniger Artefakte.
Beckenbeingefäße
Indikation: pAVK vor weiterer Therapie.
Ersatz der früher durchgeführten DSA. Bei Kontraindikationen
für Jod-KM auch als MR-Angio möglich.
Aorta
Indikation: Aneurysma, Dissektion.
Kombiniert thorakal und abdominal möglich. Bei Bestätigung
eines bekannten Befundes nur eine Region.
Intrazerebrale Gefäße
Indikation: Aneurysma, Stenosen.
Nur wenn Kontraindaktionen für MR-Angio vorliegen. Oder auf
ausdrücklichen Wunsch des Neurochirurgen.

Bronchial-Ca Screening mit Niedrigdosis-CT
n
Aktuelle
Machbarkeitsstudien bei starken Rauchern zeigten, dass sich
eine große Zahl kleiner
n
asymptomatischer resektabler und damit potentiell heilbarer
Bronchialkarzinome detektieren lässt.
n
Allerdings
erlauben die Daten keine Aussage über eine mögliche
Reduktion der Mortalität durch die
n
Früherkennung. (Henschke,
Radiology 2004, 231:164-168, Henschke, Radiologe 2004, 44:
541-544)
n
Die CT ist
sensitiver als die Röntgenübersichtsaufnahme für die
Detektion von Bronchialkarzinomen
n
in frühen
Stadien.
n
Die CT zeigt
Bronchialkarzinome in einem früheren Stadium als die
Röntgenübersichtsaufnahme
n
Ob die CT die
Kriterien eines effektiven Screeningwerkzeugs erfüllt, ist
nicht restlos geklärt. Selbst
n
unter
Berücksichtigung der Morbiditäts- und Mortalitätssenkung durch
Zufallsbefunde wie das
n
Aortenaneurysma
oder nicht thorakale Tumoren sollte man weiterhin mit dem
Einsatz der CT als
n
Screeningmethode
zurückhaltend sein, solange nicht unstrittige Ergebnisse
randomisierter Studien
n
vorliegen. (Swenson,
AJR 2002, 179:833-836; Earnest, Radiologiy 2003,
226:633-634).
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