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Neben der Behandlung der renalen Grunderkrankung ist ein
wesentliches Ziel der Diagnostik ein frühes Erkennen und
Behandeln von Begleiterkrankungen der Niereninsuffizienz,
wie z.B. renaler Anämie, renaler Osteopathie, Formen des
Hyperparathyreoidismus und des Bluthochdruckes mit allen
seinen Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem.
Das Herzstück der Nephrologischen Abteilung ist die
Dialyseabteilung. In den großen und hellen Räumen im
Erdgeschoss mit Blick auf den Park stehen 16 Plätze für die
Dialyse zur Behandlung von Patienten mit chronischer
Niereninsuffizienz zur Verfügung. Mit modernsten Geräten ist
die Abteilung auf dem neuesten technischen Stand. Die
Behandlung mit verschiedenen Dialyseverfahren wird immer auf
die individuellen Bedürfnisse eines jeden Patienten
ausgerichtet. Stets ist ein Nephrologe mit einem Team von
fachlich kompetenten und langjährigen Mitarbeitern anwesend.
Für hohen Liegekomfort während der mehrstündigen Behandlung
sorgen spezielle Dialysefunktions-betten. Akutdialysen sind
auf der Intensivstation jederzeit möglich. HCV-positive und
HBs-AG-positive Patienten werden separiert mit eigenen
Maschinen dialysiert. Der entscheidende Vorteil dieser
Dialyse-Abteilung in einem Krankenhaus ist, dass jederzeit
die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten eines
Akutkrankenhauses zur Verfügung stehen.
Die Praxis und die Klinik arbeiten bei der
Nieren-Transplantationsvorbereitung und Nachsorge eng mit
der Transplantationsklinik der Abteilung für
Transplantationschirugie im Klinikum Großhadern der
LMU-München zusammen. |